Elegie

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ELEGIE

Der Ausdruck "Elegie" oder "Klagegedicht" bezeichnet ein oft in Distichen verfasstes Gedicht, das nach heutigem Verständnis meist traurige, klagende Themen zum Inhalt hat. Doch gibt es in der heutigen Zeit auch Elegien, die nicht wehmütig erscheinen müssen.

Der Hexameter hat wie der Name schon sagt 6 Füße. Hier muss der fünfte Fuß ein Daktylus und der sechste Fuß ein Trochäus sein. Die übrigen Versfüße können wahlweise Daktylen, Trochäen oder Spondeen sein.

Der „reinrassige“ Hexameter besteht also aus fünf Daktylen und dem Schluss-Trochäus.
Das Schema: — - - / — - - / — - | - / — - - / — - - / — -

| = Zäsur Diärese (Ruhepause innerhalb und am Ende des Versfußes)
Dadurch wird der Hexameter und Pentameter geteilt, stilisiert.

Der Pentameter hat hier wie auch der Hexameter sechs Versfüße. Da aber dritter und sechster Versfuß nur aus der Hebung (Spondeus) bestehen, bezeichnet man den Pentameter auch als Fünffüßer.

Vierter und fünfter Versfuß müssen immer daktylisch sein, beim ersten und zweiten sind Trochäen erlaubt.
Das Schema: — - - / — - - / — /| — - - / — - - / —

Hexameter + Pentameter = Zweizeiler (Distichon)

Hier noch einmal anders aufgeschrieben:

1. Zeile (Vers) b u u / b u u / b u | u / b u u / b u u / b u
2. Zeile (Vers) b u u / b u u / b/| b u u / b u u / b

wobei b = betont; u = unbetont; | = Zäsur Diärese

Beispiel:

Erstmaliges Flattern

Schmetterling tänzelt von Rose zu Rose des weiten Geländes.
Plötzlich versinkt er im Kelch. Duftende Süße berauscht.
Wankend befühlt er die Pollen, entrollt seinen Rüssel zum Saugen,
zieht und genießt nun sein Mahl; süchtig und satt tanzt er fort.

© by Thomas Brod 2011

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