Alliterix

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ALLITERIX

aus Alliteration + Limerick (= Alliterix - Portemanteauwort)

Die gesamte altgermanische Versdichtung verwendete den Stabreim, bis er durch den Endreim abgelöst wurde.

Allerdings ist der Stabreim nie ganz aus der Lyrik verschwunden, sondern wird als Alliteration auch im Neuhochdeutschen hin und wieder verwendet. Alliteration (gleicher Anlaut aufeinanderfolgender Wörter) ist ein Stil und Kunstmittel und steigert auch die Klangintensität. Die Alliteration hat zum einen eine lautmalerische Funktion, zum anderen ermöglicht die Alliteration Begriffe zu gruppieren und zuzuordnen, also eine ordnende Funktion. Betonte Verben, Nomina oder Adjektive staben. Anfangsbuchstaben in unbetonten Silben können nicht staben. Nur sinntragende (bedeutungstragende) Wörter staben, jedoch keinesfalls Beiwörter (Adverb, Artikel, Interjektion, Konjunktion, Numerale, Präposition, Pronomen).

Für den Alliterix liegt das Reimschema des Limericks zu Grunde mit kleinen Abweichungen. Zum Versmaß siehe Limerick.

"Dieser Gedichtstil ist reine Wortakrobatik, es gibt den Alliterix nur äußerst selten!"

Beispiel:

Seltner Schmetterling sucht sanfte „Sie“
Schwärmerin, schillernd schön, Symmetrie,
Superfrau, sensitiv,
süffisant, sehr sportiv.
Sodann schenkt Schwalbenschwanz Sympathie.

© by Thomas Brod 2011

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