Huitain

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HUITAIN

Das Huitain (huit – franz. acht) stammt wie man an der Bezeichnung schon erkennen kann aus Frankreich und bezeichnet Strophen oder Gedichte aus acht Versen. Es handelt sich um eine Sonderform (eine Abwandlung) der Stanze aus zwei Quartetten in den Kreuzreimfolgen a-b-a-b und b-c-b-c.

Die Verse sind durch 3 Reime verbunden. Die Reime a und c treten zweimal auf, der b-Reim aber gleich viermal. In der Mitte des Gedichts bildet er einen Paarreim.

Das Metrum ist beliebig. Ich habe wieder einmal für mein Beispiel den Jambus gewählt, der oft hierfür genutzt wird.

Beispiel:

Die Larve schlüpft aus einem Ei, (a)
und frisst nun dauernd, Blatt für Blatt. (b)
Sie wächst sehr rasch durch Völlerei. (a)
Und häutet sich bis sie ist satt. (b)
Die fette Raupe ist nun matt. (b)
Jetzt ruht als Puppe sie ganz still (c)
Verwandlung findet innen statt (b)
bis Schmetterling sich zeigen will. (c)

© by Thomas Brod 2011

 

 

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