Elegien

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SCHÄFCHEN ZÄHLEN

Voll ist der nächtliche Himmel mit leuchtender Luna und Sternen.
Blinzelt ein schlafloses Kind – blickt aus dem Fenster und denkt,
„Schafe erblicke ich hier nicht, wie zählen Erwachsene sie denn?“
„Das ist nicht schwer“ sage ich. „Märchen erZÄHLEN sie dir!“

Elegie © by Thomas Brod 11.2018

 

 

 

 

HERBSTLICHE VÖGELZÜGE

Hunderte Vögel in Schwärmen besingen die Reise gen Süden
Stare im Formationsflug, Schwalben und Drosseln im Pulk.
Riesige wabernde Wolken bemalen lebendig Himmel.
Schlafplatz kann Stromleitung sein. Kraft tanken, abheben, fort.

Elegie © by Thomas Brod 11.2018

 

 

 

 

VERGÄNGLICHKEIT

Herbstliche böige Winde beflügelten Blätter der Bäume,
Nie tanzten Blätter so schön! Raschelnd und flüsternd war‘s Gehn.
Rötliche Beeren an Zweigen verlocken noch Vögel zum Naschen.
Bald wird es farblos hier sein. Trostlos - vergangen die Zeit.

Elegie © by Thomas Brod 27.11.2018

 

 

 

 

MUSE

Rotkelchen zeigt sich berauschend - betörendes Vöglein am Morgen.
Prächtig die Färbung der Brust – rundlich und schöne Figur.
Auf langen, rosanen Beinen sucht’s zielstrebig hungrig nach Futter.
„Da ist mein Ziel!“, denkt es sich, „Fresse die Nüsse hier auf!“

Elegie © by Thomas Brod 11.2018

 

 

 

 

AUS DEM LEBEN

Kämpfende, zeternde "Vögel". Um vieles wird weltweit gerungen:
Leben, Vermehrung und Tod – manchmal sogar um's Prestige.
Fliegen die Fetzen bei zweien, hat Vogel der eine und andre.
Glücklich macht's Dritten, der denkt: hier ProfiTIER ich doch gut!

Elegie © by Thomas Brod 28.01.2020

 

 

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